Freitag, 2. Dezember 2016

Festakt zum 25-jährigen Bestehen des Liborius-Gymnasiums

350 Gäste nahmen am 24.11.2016 in der Johanniskirche am Festakt zum 25-jährigen Bestehen des Liborius-Gymnasiums Dessau teil.

Nach der Eröffnung durch das Holzbläsertrio und der Begrüßung durch den Schulleiter Herrn Kraft, erinnerte zunächst Herr Heinrich Dütz, Gründungsschulleiter (88 Jahre!) an die Anfänge der Schule und erzählte so manche Episode, welche die meisten der Versammelten so noch nicht kannten und lobte das Kollegium der ersten Stunde für den Mut, mit dem es bereit war aus so unterschiedlichen Menschen verschiedenster Herkunft ein Team zu formen und der neuen Schule ein Gesicht zu geben.

In der anschließenden Festrede bekannte sich Bischof Dr. Gerhard Feige zur Bildung als zentraler Aufgabe der Kirche und betonte, wie wichtig es sei, dass diese Schulen nicht Milieuschulen für die katholischen Kinder oder die Besserverdienenden sein dürften, sondern dass diese Schule für alle Menschen in diesem Land, gleich welcher religiösen Orientierung und unabhängig von ihren finanziellen Möglichkeiten, offenstehen müssten und die Frage nach dem Sinn im Leben und nach Gott offenhalten müssten.

Oberbürgermeister Peter Kuras, erinnerte an die gute Zusammenarbeit zwischen Stadt  und Schule seit den Anfängen 1991 und betonte die Bedeutung des Liborius-Gymnasium für die Anbindung der Menschen aus der Region an Dessau-Roßlau als Oberzentrum. Zugleich lobte er die freundschaftliche Verbundenheit aller drei Gymnasien dieser Stadt, die sich darin zeige, dass auch die Schulleiter der beiden städtischen Gymnasien selbstverständlich zum Gratulieren erschienen seien.

Kreisoberpfarrerin Friedrich-Berenbruch lobte den ökumenischen Geist der Schule und dankte im Namen der Anhaltischen Kirche, aber auch als Mutter, die ihr eigenes Kind an der Schule hat, für die gute Arbeit der Kolleginnen und Kollegen.

Musikalischer Höhepunkt des Festaktes war schließlich die Rockmesse "Spuren der Hoffnung" von Markus Schöllhorn, die der Jugendchor der Schule unter Einstudierung von Frau Lebeda und Frau Kaiser gemeinsam mit einer Band aus Musikern der Musikschule unter der Gesamteitung von Herrn Sebastian Socha zur konzertanten Aufführung brachte. Die strahlenden Gesichter der Sängerinnen und Sänger waren dabei lebendiges Zeugnis für die Freude an der Musik und die Begeisterung auch für die in den Texten der Messe zu spürende Botschaft einer Hoffnung, die durch das Leben tragen kann.

Zum anschließenden Festakt in der Aula versammelten sich anschließend noch fast 200 geladene Gäste, so dass der Tag bei Essen und Trinken und guten Gesprächen ausklingen konnte.

Der Dank der Schulleitung gilt allen an der Durchführung dieses Festes Beteiligten!